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Am 8. Juni durften wir in unserer Aula die Bühne für Menschen­rechte begrüßen. Die Organi­sation dieses Gastspiels erfolgte im Rahmen des "Festival contre le racisme", das Studierende der Universität Siegen zum 10. Mal durchführten. Gleichzeitig haben wir im Rahmen unseres Projekts Schule ohne Rassismus mit dieser Veranstaltung einen Schwerpunkt gesetzt.

Die Asyl-Dialoge erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten - eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 28 Abschiebungen verhindern konnte, und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurden.

Der Verein Bühne für Menschenrechte e. V. sensibilisiert mit den Mitteln des dokumen­tarischen Theaters für die Menschenrechts-Geschichten von Flüchtlingen und Asyl­suchenden aus aller Welt. Dadurch, dass professionelle Schauspieler/innen diese Schick­sale in einer anwaltschaftlichen Weise erzählen, gewinnen die Lebensgeschichten an Intensität und Eindringlichkeit. Es gelingt dadurch auch, die größere Wahrheit hinter den individuellen Schicksalen aufzuzeigen.

Es ist den Schauspielern gelungen, das sperrige Thema "Flüchtlinge und Asyl" auf tiefgreifende und intensive Weise in die Herzen des Publikums zu tragen.