Zur Diskussion mit den Kandidaten zur Landtagswahl am 2. Mai fanden etwa 80 Besucher den Weg in unsere Aula. Die Aussagen aller Fraktionen zur zukünftigen Schulpolitik in NRW waren sehr ernüchternd:

SPD/Grüne möchten zwar die Möglichkeit zur Verlängerung der Schulzeit eröffnen, jedoch nur in Form von Wiederholungsjahren oder erweiterter Mittelstufe. Die Bedingungen des Turbo-Abiturs sollen nach diesen Parteien für keinen Schüler angetastet werden. In der Praxis bedeutet dies einen riesigen Organisationsaufwand in den Schulen.

CDU/FDP möchten gerne eine Wahlfreiheit ermöglichen, das heißt die Gymnasien können selbst entscheiden, ob sie in der Sekundarstufe I (FDP) oder als Gesamtsystem (CDU) zu G9 zurückkehren oder bei G8 verbleiben. Man rechnet damit, dass es bei dieser Option zu zahlreichen internen Schulkämpfen kommen wird.