WER WIR SIND:

  • Frau Holdinghausen
  • Herr Schmieding
  • Herr Woehl

UNSERE GEMEINSAMEN UNTERRICHTSINHALTE:

Entwurf des Latein-Schulcurriculums

Worum geht es inhaltlich in Latein?

Im Fach Latein...

  • beschäftigen sich Schüler – ausgehend von lateinischen Texten – intensiv mit der lateinischen Sprache und der Kultur der Antike.
  • lernen Schüler die griechisch-römische Antike auf vielfältige Weise kennen. Sie ist die Wurzel unserer europäischen Tradition.
  • erhalten Schüler vielseitige Einblicke in die griechisch-römische Gedankenwelt und beschäftigen sich mit spannenden Themen aus den Bereichen...
    1. Alltag und Freizeit der Römer
    2. Mythologie und Götterwelt
    3. Philosophie.

Was macht Latein bei uns einzigartig?

Die besondere Deutschstunde Eine „tote” Sprache
wird digital
Kommunikationstraining inklusive Keine Sprache
wie jede andere

1) Latein am Löhrtor – Die „besondere“ Deutschstunde

  • In Latein lernen Schüler die lateinische Grammatik kennen und erfahren dadurch, wie Sprache überhaupt funktioniert.
  • In Latein lernen Schüler die grammatischen Fachbegriffe zu beherrschen und sinnvoll anzuwenden.
  • In Latein lernen Schüler Vokabeln kennen, die die Grundlage für zahlreiche Fremdwörter im Deutschen sind.
  • Wenn wir vom Lateinischen ins Deutsche übersetzen, vergleichen wir beide Sprachen miteinander und können Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen.

2) Latein am Löhrtor – Eine „tote“ Sprache wird digital

  • In Latein lernen Schüler viel über Sprachen allgemein. Dieses Wissen lässt sich auch auf digitale Sprachen anwenden.
  • In Latein erhalten die Schüler Einblicke in Computersprachen wie HTML, indem sie in Projektarbeiten eigene Webseiten zu antiken Themen erstellen.
  • In Latein beschäftigen sich aktiv mit Fragen des Datenschutzes und der Bedeutung von geistigem Eigentum.
  • In Latein lernen Schüler zentrale Elemente einer Homepage (beispielsweise das Impressum) kennen.

3) Latein am Löhrtor – Kommunikationstraining inklusive

  • In Latein beschäftigen sich Schüler mit rhetorischen Texten.
  • In Latein setzen sich die Schüler mit der Wirkungsmacht von Sprache kritisch auseinander.
  • In Latein wenden Schüler wichtige rhetorische Mittel und Formen einer überzeugenden Argumentation (ein Plädoyer) aktiv an.
  • In Latein setzen sich Schüler kritisch mit der Frage nach der ethischen Dimension der Beredsamkeit auseinander. Dabei geht es um den bewussten und manchmal manipulativen Einsatzes von Sprache.

4) Latein am Löhrtor – Keine Sprache wie jede andere

Der Lateinunterricht...

  • findet – im Gegensatz zum Unterricht in den modernen Fremdsprachen – schwerpunktmäßig auf Deutsch statt.
  • ist ein „Trimm-dich-Pfad des Geistes“: Schüler üben sich in genauem Hinschauen, präziser Analyse und Anwendung von Grammatik.
  • achtet beim Übersetzen auf Entschleunigung anstatt auf Oberflächlichkeit. Dadurch beschäftigen sich die Schüler bewusster mit den Inhalten lateinischer Texte.

Noch nicht überzeugt?

Hier unsere aktuellen digitalen Projekte:

 

Alle Schülerinnen und Schüler, die das Abitur erlangen wollen, müssen mindestens zwei Fremdsprachen erlernt haben. Für Schüler/innen des Gymnasiums stellt diese Vorgabe aufgrund des Fächerangebots in der Sekundarstufe I kein Problem dar. Schüler/innen, die von anderen Schulformen kommen und neu in die gymnasiale Oberstufe eintreten, haben zum Teil nur eine Fremdsprache erlernt. Deshalb müssen sie in der Oberstufe eine zweite Fremdsprache in einem neu einsetzenden Kurs erlernen.

Welche Voraussetzungen sollten die mitbringen, die die Sprache Lateinisch in der Oberstufe erlernen wollen:

  • die Bereitschaft, Vokabeln und Formen zu lernen
  • die Bereitschaft, sich intensiv mit Texten auseinanderzusetzen
  • ein Grundinteresse an der Antike (Alltag, Geschichte, Philosophie, Mythologie)

Welche Gründe gibt es für die Wahl der Sprache:

Möglicherweise werden im Studium bestimmter Fächer Lateinkenntnisse gefordert; diese Kenntnisse kann man natürlich an den Universitäten erwerben, aber erfahrene (oder vielleicht besser „geplagte“) Studenten sagen, dass man dazu etwa ein Jahr lang 4 bis 6 Stunden pro Tag investieren muss. Dadurch kann sich ein Studium verlängern. Dies kann man sich ersparen, wenn man Lateinisch bereits in der Schule lernt.

Zu Beginn des Lateinunterrichts wird mit einem Lehrbuch gearbeitet. Im weiteren Verlauf werden Lektüren, das sind längere bearbeitete oder leichtere Originaltexte, gelesen und interpretiert (auch gegen einen „Asterix“ auf Lateinisch ist nichts einzuwenden). Dabei stößt man häufig auf interessante Parallelen und ebensolche Unterschiede zur Gegenwart.

Wer möchte, kann im Rahmen des Abiturs (durch eine Klausur und eine kurze mündliche Prüfung) sogar das Latinum erwerben.