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Am Donnerstag, den 27.09.2018 brachen 17 Schülerinnen und Schüler, bestehend aus dem Physik-LK der Q2 sowie weiteren interessierten Schülerinnen und Schülern, mit Herrn Hohenstein und Herrn Klein, unterstützt von der Lehramtsstudentin Frau Engelbert, am Löhrtor mit einem Bus in die Schweiz auf.

Nach langer Fahrt trafen wir nachts in Nyon, einem Vorort von Genf ein. Nach kurzer Nacht in unserem Hostel ging es direkt zum CERN mit dem Bus. Das CERN ist eine der größten Forschungseinrichtungen der Welt und beher­bergt den weltgrößten Teilchenbeschleu­niger. Am CERN wird physikalische Grundlagenforschung betrieben, insbesondere wird der Aufbau der Materie erforscht.

Den kompletten Freitag verbrachten wir am CERN. Als erstes wurden wir von zwei dort arbeitenden Physikern herumgeführt und besichtigten Teile der Vorbeschleuniger. Danach ging es gemeinsam zum Mittagessen in die Mensa. Gestärkt hörten wir einen Vortrag von einem ehemaligen Physiker des CERNs über die Geschichte und aktuellen Stand der Forschungseinrichtung. Danach haben wir uns mit einer dort arbeitenden Physikerin das Kontrollzentrum des berühmten Atlasexperimentes angesehen, welches anbei eine Ausstellung für Besucher hat. Bei dem Atlasexperiment werden nahezu auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Protonen aufeinander geschossen und die daraus entstehenden Elementarteilchen beobachtet. Da das Experiment bis zu 100 Meter unter der Erde ist und gefährliche Strahlung austritt, konnten wir an einem anderen Ort nur einen Nachbau eines kleinen Ausschnittes des eigentlich 27 km langen Beschleunigers sehen. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück zum Hostel. Abends liefen wir noch gemeinsam zum Genfersee.

Am Samstagmorgen fuhren wir mit dem Zug in die Genfer Innenstadt. Am Genfersee ist das Museum der Wissenschaftsgeschichte gelegen. Welches wir zum Abschluss noch den ganzen Morgen besuchten. Nach einer Stärkung holte uns unser Busfahrer an der bekannten Genfer Blumenuhr ab.

Auf der Rückfahrt erlebten wir noch hautnah die Funktion des Diesels in einem Verbrennungsmotor, als dieser fehlte. Trotz der Panne blieb die Stimmung ausgesprochen gut und wir lösten das Problem gemeinschaftlich. Nach der Panne ging es dann problemlos Richtung Heimat, wo wir am späten Abend ankamen.

Jule Beineke und Hannes Wagener